Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge über
Software-Produkte und damit verbundene Leistungen von
Erik Markwordt Softwareentwicklung (nachfolgend „Anbieter"),
die unter den Marken nextplus (u. a. nextplus Pflege, nextplus Transport)
und InsoLight (u. a. InsoLight 4.0/5.0, Pfändungsrechner) angeboten werden.
Die Angebote des Anbieters richten sich ausschließlich an Unternehmer
im Sinne des § 14 BGB, an juristische Personen des öffentlichen Rechts sowie an
öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern
(§ 13 BGB) findet nicht statt.
Stand: Juli 2026
§ 1 Geltungsbereich und Kundenkreis
- Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen dem Anbieter und seinen Kunden über die
Überlassung und Nutzung von Software, Software-as-a-Service (SaaS), Wartung, Support
sowie weitere damit verbundene Leistungen der Marken nextplus und InsoLight.
- Die AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB). Der Kunde bestätigt mit
der Bestellung, dass er den Vertrag in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen
beruflichen Tätigkeit abschließt.
- Entgegenstehende, ergänzende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Kunden
werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung
ausdrücklich schriftlich zu.
- Diese AGB gelten auch für alle künftigen Geschäfte mit dem Kunden, ohne dass es einer
erneuten Einbeziehung bedarf.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungen
- Gegenstand des Vertrages ist die Überlassung der jeweils bestellten Software zur Nutzung
gegen Entgelt sowie – je nach Produkt – deren Bereitstellung als browserbasierte Anwendung
(SaaS) auf Servern des Anbieters bzw. seines Hosting-Dienstleisters.
- Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Produkt- bzw.
Leistungsbeschreibung, dem gewählten Tarif (z. B. Einzelplatz / Team bzw. Mehrplatz)
und der Bestellung. Öffentliche Äußerungen oder Werbeaussagen stellen keine
Beschaffenheitsgarantie dar.
- Der Anbieter ist berechtigt, die Software fortlaufend weiterzuentwickeln, zu aktualisieren
und an den Stand der Technik oder geänderte rechtliche Anforderungen anzupassen, solange
der vertraglich geschuldete Funktionsumfang hierdurch nicht wesentlich eingeschränkt wird.
- Eine bestimmte Eignung für die individuellen Zwecke des Kunden wird nur geschuldet, soweit
sie ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
§ 3 Vertragsschluss
- Die Darstellung der Produkte auf der Website oder in sonstigen Unterlagen stellt kein
bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Bestellung.
- Mit der Bestellung (per Formular, E-Mail oder in Textform) gibt der Kunde ein verbindliches
Angebot ab. Der Vertrag kommt durch die Auftragsbestätigung des Anbieters, spätestens
jedoch mit der Bereitstellung der Software bzw. der Zusendung des Lizenzschlüssels zustande.
- Testversionen und Demo-Zugänge begründen kein entgeltliches Vertragsverhältnis; für sie
besteht kein Anspruch auf Verfügbarkeit, Support oder Datenerhalt.
§ 4 Preise und Zahlung
- Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Preise. Alle Preise verstehen
sich netto zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer (MwSt).
Alle Preise zzgl. gesetzl. MwSt.
- Die Vergütung wird nach dem vom Kunden gewählten Zahlungszeitraum (z. B. monatlich,
vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich) im Voraus fällig. Der Lizenzschlüssel bzw.
Zugang wird nach Zahlungseingang bereitgestellt.
- Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum
ohne Abzug zur Zahlung fällig.
- Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe
(§ 288 Abs. 2 BGB) zu verlangen sowie – nach vorheriger Ankündigung – den Zugang zur
Software bis zum vollständigen Ausgleich zu sperren. Weitergehende gesetzliche Rechte
bleiben unberührt.
- Der Anbieter ist berechtigt, die Preise für laufende Dauerschuldverhältnisse mit einer
Ankündigungsfrist von mindestens sechs Wochen zum Beginn eines neuen Zahlungszeitraums
anzupassen. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Wirksamwerden und macht er von seinem
Sonderkündigungsrecht keinen Gebrauch, gilt die Anpassung als angenommen. Auf das
Kündigungsrecht wird in der Ankündigung hingewiesen.
- Eine Aufrechnung oder Zurückbehaltung ist dem Kunden nur mit unbestrittenen oder
rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen gestattet.
§ 5 Laufzeit und Kündigung
- Der Vertrag läuft über den vom Kunden gewählten Zahlungszeitraum und verlängert sich
jeweils automatisch um einen weiteren Zeitraum gleicher Länge, sofern er nicht fristgerecht
gekündigt wird.
- Die Kündigung ist mit einer Frist von einem Monat vor Ablauf des jeweils gewählten
Zahlungszeitraums möglich. Beispiel: Bei jährlicher Zahlung muss die Kündigung
spätestens einen Monat vor Ablauf des Jahres zugehen; bei monatlicher Zahlung spätestens
einen Monat vor Ablauf des Monats.
- Die Kündigung bedarf der Textform (z. B. E-Mail an
info@nextplus.de bzw.
info@insolight.de).
- Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien
unberührt. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere bei erheblichem
Zahlungsverzug oder bei schwerwiegenden Verstößen gegen die Nutzungsbedingungen vor.
- Bereits im Voraus gezahlte Entgelte werden bei einer ordentlichen Kündigung nicht anteilig
erstattet; der Vertrag endet zum Ablauf des bezahlten Zeitraums.
§ 6 Kein Widerrufsrecht
- Da sich die Angebote des Anbieters ausschließlich an Unternehmer richten und ein
Vertragsschluss mit Verbrauchern nicht stattfindet, besteht kein gesetzliches
Widerrufsrecht. Die verbraucherschützenden Vorschriften über Fernabsatz- und
außerhalb von Geschäftsräumen geschlossene Verträge (§§ 312 ff., 355 BGB) finden
keine Anwendung.
§ 7 Nutzungsrechte / Lizenz
- Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrages ein einfaches, nicht
ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht ein, die Software
im vereinbarten Umfang (Tarif, Anzahl Arbeitsplätze/Benutzer) für eigene betriebliche
Zwecke zu nutzen.
- Der Kunde ist nicht berechtigt, die Software Dritten entgeltlich oder unentgeltlich zur
Nutzung zu überlassen, sie zu vervielfältigen (über den vertragsgemäßen Gebrauch hinaus),
zu bearbeiten, zurückzuentwickeln (Reverse Engineering) oder Zugangsdaten weiterzugeben,
soweit dies nicht gesetzlich zwingend erlaubt ist.
- Alle Urheber-, Marken- und sonstigen Schutzrechte an der Software verbleiben beim Anbieter
bzw. seinen Lizenzgebern.
- Mit Vertragsende erlöschen die Nutzungsrechte; der Kunde hat überlassene Kopien zu löschen,
soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
§ 8 Pflichten und Mitwirkung des Kunden
- Der Kunde ist für die Richtigkeit und Vollständigkeit der von ihm eingegebenen Daten sowie
für die Einhaltung der für ihn geltenden rechtlichen Vorgaben (z. B. abrechnungs-,
sozial- und datenschutzrechtlicher Art) selbst verantwortlich.
- Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Der
Kunde trägt dafür Sorge, dass nur berechtigte Personen Zugang zur Software erhalten, und
verpflichtet diese auf Vertraulichkeit.
- Der Kunde stellt die für die Nutzung erforderlichen technischen Voraussetzungen
(Internetzugang, aktueller Browser, geeignete Endgeräte) auf eigene Kosten bereit.
§ 9 Datensicherung (Backup)
- Die regelmäßige Sicherung seiner Daten obliegt dem Kunden selbst. Der
Kunde ist verpflichtet, in angemessenen Abständen eigene Datensicherungen zu erstellen
und deren Wiederherstellbarkeit zu prüfen. Der Anbieter schuldet – vorbehaltlich einer
ausdrücklich gebuchten Backup-Leistung nach Abs. (3) – keine Datensicherung.
- Kostenloser Backup-Versand per E-Mail: Der Kunde kann jederzeit eine
Sicherung seiner Daten anfordern bzw. per E-Mail erhalten. Dieser Backup-Versand per
E-Mail ist kostenfrei. Für die sichere Aufbewahrung der so erhaltenen Sicherungen ist der
Kunde selbst verantwortlich.
- Optionale serverseitige Datensicherung (kostenpflichtig): Auf Wunsch
bietet der Anbieter eine tägliche serverseitige Sicherung mit einer Vorhaltedauer von
7 Tagen an. Der Preis hierfür beträgt 5,00 € pro Monat
zzgl. gesetzlicher MwSt. Ältere Sicherungen als 7 Tage werden automatisch
gelöscht; ein Anspruch auf Wiederherstellung darüber hinaus besteht nicht.
- Der Anbieter haftet nicht für Datenverluste, soweit diese bei ordnungsgemäßer, dem Stand
der Technik entsprechender eigener Datensicherung durch den Kunden vermeidbar gewesen wären
(siehe § 12).
§ 10 Verfügbarkeit (SaaS)
- Der Anbieter ist um eine hohe Verfügbarkeit der SaaS-Leistungen bemüht. Eine bestimmte
Verfügbarkeit wird nur geschuldet, soweit sie ausdrücklich vereinbart ist.
- Von der Verfügbarkeit ausgenommen sind Zeiten geplanter Wartung (nach Möglichkeit
außerhalb der üblichen Geschäftszeiten angekündigt) sowie Ausfälle, die der Anbieter nicht
zu vertreten hat (insbesondere höhere Gewalt, Störungen im Verantwortungsbereich Dritter
wie Rechenzentrum, Netzbetreiber oder des Kunden).
- Die Server des Anbieters bzw. seines Hosting-Dienstleisters stehen in Deutschland.
§ 11 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
- Beide Parteien beachten die jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen,
insbesondere die DSGVO. Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich
aus der Datenschutzerklärung.
- Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die
Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Dieser geht diesen AGB
in Bezug auf die Datenverarbeitung vor.
§ 12 Gewährleistung und Haftung / Haftungsausschluss
Gewährleistung
- Der Anbieter gewährleistet die vertraglich vereinbarte Beschaffenheit der Software.
Software wird nach dem jeweiligen Stand der Technik erstellt; nach anerkannten Grundsätzen
lässt sich jedoch nicht ausschließen, dass Software Fehler enthält. Ein unerheblicher Mangel
begründet keine Gewährleistungsansprüche.
- Mängel sind dem Anbieter unverzüglich in nachvollziehbarer Form zu melden. Der Anbieter
beseitigt Mängel im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen durch Nachbesserung (z. B.
Update, Patch oder Umgehungslösung).
Haftung / Haftungsausschluss
- Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers
oder der Gesundheit, die auf einer Pflichtverletzung des Anbieters beruhen, für Vorsatz und
grobe Fahrlässigkeit, im Rahmen einer übernommenen Garantie sowie nach dem
Produkthaftungsgesetz.
- Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht –
einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst
ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung
des Anbieters auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden
begrenzt.
- Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters – gleich aus welchem Rechtsgrund –
ausgeschlossen. Insbesondere haftet der Anbieter nicht für entgangenen Gewinn,
ausgebliebene Einsparungen, Betriebsunterbrechungen oder mittelbare Schäden, soweit nicht
ein Fall der Absätze (1) oder (2) vorliegt.
- Datenverlust: Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur insoweit,
als der Verlust auch bei ordnungsgemäßer, regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden
(§ 9) eingetreten wäre. Die Haftung für die Wiederherstellung von Daten ist auf denjenigen
Aufwand begrenzt, der bei Vorhandensein einer solchen Sicherung angefallen wäre.
- Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die
persönliche Haftung seiner gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen.
- Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Kunden ist mit den vorstehenden Regelungen
nicht verbunden.
§ 13 Höhere Gewalt
- Ereignisse höherer Gewalt, die dem Anbieter die geschuldete Leistung wesentlich erschweren
oder unmöglich machen (z. B. Naturkatastrophen, Streik, behördliche Maßnahmen,
großflächige Ausfälle von Kommunikationsnetzen oder Energieversorgung), befreien den
Anbieter für die Dauer der Störung von seinen Leistungspflichten. Vertraglich vereinbarte
Fristen verlängern sich entsprechend.
§ 14 Schlussbestimmungen
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
- Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem
Vertrag ist – soweit gesetzlich zulässig – der Geschäftssitz des Anbieters. Der Anbieter
ist berechtigt, auch am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen.
- Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die
Aufhebung dieses Textformerfordernisses.
- Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor
einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
- Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden,
so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen
Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.